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Kann Ihre Faserkupplung der Hitze standhalten?

Branchentrends 1840

Einleitung: Das schwächste Glied

In der Architektur eines medizinischen Lasersystems ist die am stärksten beanspruchte Komponente nicht die Stromversorgung oder der Lüfter. Es ist die Schnittstelle, an der das Photon auf das Glas trifft. Die fasergekoppelter Laser ist ein Wunderwerk der Ausrichtung, dessen Aufgabe es ist, Watt an Energie in einen Kern zu leiten, der kaum größer ist als ein menschliches Haar.

Für Ingenieure und Einkaufsleiter ist es wichtig, die Ausfallmodi des Laserdioden-Emitter und seine Glasfaserschnittstelle ist entscheidend für die Reduzierung der RMA-Raten (Return Merchandise Authorization). Ein robustes System zeichnet sich nicht nur durch hohe Leistung aus, sondern auch durch die Stabilität der Diodenlaserfaser Kupplung unter thermischer Belastung.

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Die Anatomie des Emitters

Das Laserdiode Emitter ist ein Halbleiterchip (oft Galliumarsenid oder Galliumnitrid für UV/Blau). Er strahlt Licht aus einer mikroskopisch kleinen Facette aus.

  • Das Problem: Das Licht tritt in einem breiten, elliptischen Kegel (Divergenz) aus.
  • Die Lösung: Um ein fasergekoppelter Laser, müssen Mikrolinsen (Fast Axis Collimators) diesen Kegel in einen Kreis umformen und ihn in die Faser fokussieren.

Wenn die Diodenlaserfaser Durch thermische Ausdehnung verschiebt sich der Fokuspunkt um bis zu 2 Mikrometer, sodass er statt auf den Glaskern auf die Metallummantelung des Faserverbinders trifft. Dies wird als “Entkopplung” bezeichnet.”

Die 405-nm-Herausforderung

Wir haben zuvor die klinischen Vorteile der 405-nm-Laserdiode. Aus technischer Sicht ist 405 nm jedoch ein Albtraum.

  1. Photochemische Verdunkelung: Hochenergetische violette Photonen können optische Klebstoffe zersetzen, die zum Halten der Diodenlaserfaser an Ort und Stelle. Mit der Zeit trübt sich der Klebstoff ein, absorbiert Wärme und verbrennt die Emitterfacette.
  2. Staubempfindlichkeit: Da 405 nm eine kürzere Wellenlänge hat, wird es leichter von mikroskopisch kleinen Staubpartikeln auf der Faserspitze gestreut als Wellenlängen von 980 nm oder 1064 nm. Eine verschmutzte Faserspitze bei einem blau/violetten Laser führt sofort zu einem katastrophalen Burn-Back.

Technische Fallstudie: Katastrophaler Ausfall eines Urologie-Lasers (Formatiert als technische Ursachenanalyse)

Zwischenfallbericht: #ENG-URO-441 Gerät: 120 W Thulium-dotiert Fasergekoppelter Laser (Angetrieben durch 792-nm-Dioden). Problem: Plötzlicher Verlust der Ausgangsleistung während der Lithotripsie (Zertrümmerung von Nierensteinen). Das System zeigte den Fehler “Diode Over-Current” (Überstrom der Diode) an.

Rückbauanalyse: Das Gerät wurde in einem Reinraum der Klasse 100 geöffnet. Das Pumpenmodul – eine Reihe von Laserdioden-Emitter Bars – wurden inspiziert.

  • Sichtprüfung: Die Ausgangsseite der Diodenleiste #3 wies starke Verkohlungen auf.
  • Faserprüfung: Die Eingangsseite des Diodenlaserfaser (innerhalb des Moduls) war verbeult.

Grundursachenfolge:

  1. Rückreflexion: Der Chirurg richtete den Laser in einem senkrechten Winkel auf die stark reflektierende Oberfläche des Nierensteins.
  2. Feedback-Schleife: Hochenergetische Photonen wurden reflektiert. zurück durch die Faser, durch die Kopplungsoptik und schlug in die Laserdioden-Emitter Facette.
  3. Thermisches Durchgehen: Die Emitterfacette absorbierte diese reflektierte Energie. Die Temperatur stieg lokal auf über 300 °C an und schmolz die Halbleiterfacette (COD – Catastrophic Optical Damage, katastrophale optische Beschädigung).
  4. Trümmer: Verdampftes Material aus dem Emitter bedeckte die Diodenlaserfaser Eingabe, wodurch die Kopplungseffizienz dauerhaft zerstört wird.

Korrekturmaßnahme: Der Hersteller hat das System mit einem “Inline-Optikisolator” nachgerüstet. Diese Komponente lässt Licht durch. raus des fasergekoppelter Laser aber blockiert das einfallende Licht zurück in, zum Schutz des empfindlichen Emitters.

Auswahl der richtigen Diodenlaserfaser

Bei der Beschaffung von Ersatzfasern oder der Entwicklung eines neuen Handstücks müssen Ingenieure den “Füllfaktor” berücksichtigen.”

  • Kern-Mantel-Verhältnis: Eine dünne Verkleidung ermöglicht mehr Flexibilität, aber eine dickere Verkleidung leitet die Wärme besser ab, wenn die Ausrichtung nicht perfekt ist.
  • NA-Abgleich: Wenn Ihr Laserdioden-Emitter hat eine numerische Apertur (NA) von 0,22 und verwendet eine Diodenlaserfaser mit einem NA-Wert von 0,15 führt zu einem massiven Lichtverlust am Eintrittspunkt, wodurch ein “heißer Stecker” entsteht, der ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Schlussfolgerung

Zuverlässigkeit bei medizinischen Lasern ist eine Frage von Mikrometern. Ganz gleich, ob Sie sich mit der empfindlichen Optik eines 405-nm-Laserdiode oder die rohe Kraft einer chirurgischen Pumpe, die Integrität des Systems hängt von der fasergekoppelter Laser Schnittstelle. Für Hersteller sind strenge Burn-in-Tests der Kopplung obligatorisch. Für Benutzer lautet die Lehre ganz einfach: Behandeln Sie niemals die Diodenlaserfaser Es handelt sich nicht um einen einfachen Draht, sondern um eine präzise optische Komponente, die die Lebensdauer Ihrer Maschine bestimmt.

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